Historisches zum Parkcafe

Wiener Kaffeehaus in barockem Ambiente

Den wunderschönen barocken Schlosspark in Schönbrunn ließ Franz I. Stephan von Lothringen, der Gatte von Maria Theresia, planen und anlegen. Die Parkanlage wird durch ein sternförmiges Alleensystem mit vielfältigen Wege- und Blickverbindungen gegliedert. Die prachtvollen Diagonalalleen mit der dominierenden Mittelachse führen direkt zum Schloss. In der Mitte des ebenerdigen Gartens befindet sich das so genannte „Große Parterre“ mit streng symmetrisch angelegten Beeten. 

Den Abschluss dieses „Großen Parterres“ bildet der Neptunbrunnen, hinter dem der steil ansteigende Teil des Schlossparks beginnt. Der Neptunbrunnen wurde zwischen 1776 und 1779 errichtet. Die gewaltige Figurengruppe mit dem Meeresgott an der Spitze wurde aus Sterzinger Marmor vom Bildhauer Wilhelm Beyer erschaffen. 

An die gewaltige Anlage des Neptunbrunnens schließt der Tierpark Schönbrunn an. Es ist dies der älteste Zoo der Welt. Gegründet wurde er ebenfalls von Franz I. Stephan von Lothringen. Die Pläne stammen aus dem Jahr 1751, fertig gestellt wurde die Menagerie 1759. 

Gleich beim Neptunbrunnen gibt es einen Eingang in den Tiergarten. Hier befindet sich seit April 2009 Landtmann’s Parkcafé.

Es ist dies ein Kaffeehaus der Familie Querfeld, die auch das Café Landtmann betreibt. Als Gast darf man sich deshalb hier mit Fug und Recht all das erwarten, was das Café Landtmann auszeichnet: aufmerksame Ober, Wiener Kaffeespezialitäten sowie exquisite Mehlspeisen. 

Landtmann's Parkcafé ist ein Sommerkaffeehaus (geöffnet von März bis zum ersten Wochenende im November) mit einer wunderschönen Terrasse, die mit großen Schirmen und Infrarot-Heizstrahler bestückt ist. Dadurch kann man hier auch an kühleren oder unbeständigen Tagen die barocke Pracht des Schlossparks unbeeinträchtigt genießen.

Landtmann's Parkcafé

  • 24. März - 1. November
  • Täglich 9.00 - Zoosperre